Schwerhörig Erste Anzeichen der Schwerhörigkeit
Eine Hörminderung geht oft schleichend voran, so dass die Schwerhörigkeit am Anfang gar nicht auffällt. Erst mit der Zeit häufen sich Situationen, die erste Zeichen für eine Schwerhörigkeit sind. Alle sprechen undeutlich, nuscheln, die Umgebungsgeräusche werden immer störender, Flüstern können Sie gar nicht mehr verstehen. Aber es gibt auch den plötzlichen Hörverlust, z.B. nach einem akuten Hörsturz, einer akuten Lärmbelästigung. Oft ist der Hörverlust mit einem Tinnitus verbunden. Zum Thema Tinnitus finden Sie Informationen auf meiner Internetseite: >>www.wege-aus-dem-tinnitus.de<<
Eine Höreinschränkung kann auch Folge von Mittelohrentzündungen, Morbus Menière oder z. B. einem Akustikusneurinom sein.
Gleichzeitig zum schlechten Hören kann jedoch auch ein gesteigertes Hörempfinden auftreten, das sich zur Hyperakusis entwickeln kann.
Schwerhörig bei Gruppengesprächen In Gruppengesprächen wird es für den Schwerhörigen immer mühsamer das Thema zu verfolgen. Da lacht man schon mal bei einem Witz, obwohl man ihn akustisch nicht verstanden hat. Oder der Schwerhörige wechselt schnell das Thema, um wieder mitreden zu können. Eine Taktik, die Schwerhörigkeit zu überspielen, besteht auch darin, selbst viel zu sprechen, damit man den Anderen nicht verstehen muss.
Ein Gespräch, z.B. im Familienkreis, kann anstrengend werden.
Viele Schwerhörige brauchen Unterstützung, die über die technische Versorgung durch Hörgeräte hinausgeht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man leichtgradig schwerhörig, mittelgradig schwerhörig, hochgradig schwerhörig oder an Taubheit grenzend schwerhörig ist.
Mehr Informationen über den Grad der Schwerhörigkeit.
Schwerhörig und die Gewöhnung an Hörgeräte
Ob Sie gerade das erste Mal mit Hörgeräten versorgt wurden oder zu neuen Hörgeräten wechseln, immer müssen Sie sich als Schwerhöriger auf das "neue Hören" einstellen.
Die Hörgeräte ermöglichen Ihnen viele neue Hörreize. Über die Meisten sind Sie froh, aber manche Geräusche verunsichern Sie oder gehen Ihnen einfach auf die Nerven. Das Tragen von Hörgeräten bedeutet für Schwerhörige eine lange Eingewöhnung an Alltagsgeräusche. Dank der Technik können Sie diese wieder hören, aber sie klingen oft anders als früher. " Hat der Kühlschrank schon immer so gebrummt?“, „War die Spülmaschine früher auch so laut?“, „Ich höre meine Schritte auf dem Kiesweg so intensiv!“ sind nur einige Beispielsätze von Betroffenen.
Erst wenn Sie diese Alltagsgeräusche wieder einordnen können, Ihre Hörbahnen sie als harmlos ausfiltern, sind Sie in der Lage, sich auf das Wichtige - die Sprache - zu konzentrieren!
Schwerhörig und Audiotherapie
Durch Audiotherapie erreichen Sie diese Gewöhnung an das „neue Hören“ mit den Hörgeräten und eine signifikante Verbesserung Ihrer Kommunikation als Schwerhöriger.
Menschen mit einer Hörminderung brauchen Verständnis und gezieltes Training, damit die Kommunikation erleichtert werden kann. Sie dürfen und müssen sich nicht verstecken.
Audiotherapie bietet:
Unterstützung bei der Akzeptanz der Hörschädigung, Hilfe bei Tinnitus und Geräuschüberempfindlichkeit, individuelles Hörtraining, Erlernen von Hör-und Kommunikationstaktiken und Unterstützung bei der Eingewöhnung an Hörgeräte.
Rufen Sie mich an, ich beantworte gerne Ihre Fragen über Schwerhörigkeit und die Hilfsmöglichkeiten der Audiotherapie oder vereinbaren Sie mit mir einen kostenlosen Beratungstermin: 030 / 76 28 71 32. Sie können auch eine Email schreiben :
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