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Hörgeräte

Unterschiedliche Hörgerätearten

Es gibt analoge und digitale Hörgeräte. Die gebräuchlichsten Arten sind hinter dem Ohr getragene Hörgeräte (HdO) und im Ohr  getragene Hörgeräte (IdO). Beim HdO verbindet das Ohrpassstück das Hörgerät mit dem Ohr. Dabei gibt es die "geschlossene Versorgung" (mit und ohne Zusatzbohrung) und die "offene Versorgung" mit einem dünnen Schlauch.

Welches Hörgerät für Sie das Beste wäre, hängt von Ihren Wünschen aber auch von Ihrem Hörverlust ab. Der Frequenzbereich der Hörminderung und der Grad der Schwerhörigkeit sind bei der Wahl des Hörgerätes und des Ohrpassstückes entscheidend.

Lassen Sie sich dabei von einem Hörgeräte-Akustiker beraten und probieren Sie mehrere Hörgeräte aus. Sowohl der anfängliche Hörtest, als auch das Probetragen der Hörgeräte ist meist kostenlos.


Mehr Informationen über : „verkürzter Versorgungsweg“ .

Wer bezahlt die Hörgeräte?

Die Krankenkassen zahlen einen Festbetrag für Hörgeräte. Der Festbetrag ist für jedes Hörgerät gleich, egal ob Sie ein Kassengerät ( ohne Eigenanteil, eventuell die gesetzliche Zuzahlung ) oder ein hochwertiges Hörgerät ( mit Eigenanteil ) wählen.


Vom Äußeren unterscheiden sich die Hörgeräte kaum, die Technik der Hörgeräte ergeben die Preisspanne. Es gibt Hörgeräte, an denen man für verschiedene Hörsituationen die entsprechenden Programme wählt oder auch Geräte, die sich von selbst auf Ihre Hörsituation einstellen, sodass der Hörgeräteträger möglichst optimal Sprache versteht.

Hörgeräte reichen oft nicht

Obwohl die Technik der Hörgeräte so weit fortgeschritten ist, bleiben für Schwerhörige oft Probleme in der Kommunikation und im psychosozialen Bereich. Die Folgen sind die Ablehnung der Hörgeräte, sie landen in der Schublade oder werden nur selten getragen. Das hat eine Hörentwöhnung zur Folge. Durch die wenigen Hörreize, die dem Ohr geboten werden, kann es zum Abbau der Aktivität der Hörbahnen kommen. Die Kommunikation wird immer schwieriger und  der Rückzug aus dem sozialen Umfeld ist vorprogrammiert.

Hörgeräte und Audiotherapie

Die Audiotherapie tritt dem entgegen. Die Technik ist hilfreich und notwendig, aber der Schwerhörige braucht weitere Unterstützung. Der ganze Mensch ist betroffen und nicht nur allein die Funktion der Ohren. Audiotherapie fördert ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Hörverlust, gibt Informationen und führt Sie zu einer spürbaren Hörverbesserung. Sie brauchen Verständnis und ein gezieltes Hörtraining. Sie sollen und müssen sich nicht verstecken!

Zur Gewöhnung an Hörgeräte wird im Hörtraining das Hören "mit und ohne" gezielt verglichen. Das aufmerksame, bewusste Hinhören wird geübt, so dass die Geräusche, die Sprache mit den Geräten vertraut wird. Sie machen diese Eingewöhnung selber, aber durch die gemeinsame Arbeit unterstütze und lenke ich Sie auf diesem Weg.

Die Schwerpunkte in der Audiotherapie sind:



  • Besprechung Ihrer schwierigen Hörsituationen im Alltag.
  • Informationen zum medizinischen Hintergrund und die Folgen der Schwerhörigkeit.
  • Erlernen von Hörtaktik und Kommunikationstaktik.
  • Hörtraining, das individuell auf Ihren Hörstatus angepasst ist.

Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen zu Hörgeräten oder zu Audiotherapie haben. Sie können auch gerne mit mir einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren: 030 / 76 28 71 32 oder   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 

Barbara Rajewski

Audiotherapeutin

Tel. 030 / 76 28 71 32