Verkürzter Versorgungsweg Neue Verträge zum „verkürzten Versorgungsweg“ gefährden das Qualitätsniveau der Versorgung mit Hörsystemen. Aus Sicht der Vereinigung der Hörgeräte-Industrie e.V. (VHI) bedeutet die vorgeschlagene stärkere Nutzung des sogenannten „verkürzten Versorgungswegs“ gegenüber der aktuellen Situation eine Verschlechterung bei der Qualität der Versorgung mit Hörsystemen in Deutschland. Beim „verkürzten Versorgungsweg“ werden die Hörsysteme in der Praxis des verordnenden HNO-Arztes abgegeben und dort über eine Datenleitung an die Bedürfnisse des Hörsystemträgers angepasst. Im „qualifizierten Versorgungsweg“ werden die Hörsysteme dagegen nach der Verordnung durch den HNO-Arzt durch einen selbständigen Hörgeräteakustiker abgegeben und auch durch den Akustiker individuell und in mehreren zeitaufwendigen Sitzungen mit sehr unterschiedlichen Hörsituationen angepasst. Eine stärkere Nutzung des verkürzten Versorgungsweges würde die Qualität der Versorgung insgesamt verschlechtern.
Eintrag vom 16.04.2009 zum verkürzten Versorgungsweg der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker www.biha.de
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